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Einsatzeinheit

Das Deutsche Rote Kreuz wirkt zusammen mit anderen Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz mit. Hierzu wurden so genannte Einsatzeinheiten aufgestellt.

Eine Einsatzeinheit muss aus mindestens 32 Helferinnen und Helfern bestehen. Um die Verfügbarkeit im Alarmfall zu erhöhen werden die Module mindestens zweifach in manchen Fällen auch dreifach besetzt.

Im Bedarfsfall können sich zwei Einsatzeinheiten zusammenschließen um einen Behandlungsplatz 25 (BHP25) aufzubauen und zu betreiben.

Die Einsatzeinheiten können auch in andere Kreise alarmiert werden.

Die Module können im Bedarfsfall auch einzeln alarmiert werden.

Eine Einsatzeinheit besteht aus folgenden Modulen:

Das DRK Kernen i.R. wirkt seit 2013 in der Einsatzeinheit 2 (EE2) des Rems Murr Kreises im Modul Führung mit 2 Zugführern, 3 Gruppenführern und einem Führungsassistenten mit. Als Einsatzfahrzeug wird der Einsatzleitwagen RK RM 60/11-1 verwendet, der als Führungsfahrzeug der EE2 eingesetzt wird.

Seit 28.01.2014 befindet sich eine Gruppe von 16 Personen unter uns, die mindestens eine Stärke des Moduls Betreuung und Logistik der EE1 stellen will.

Hierzu ist eine Umfangreiche Ausbildung nötig, die über das Jahr 2014 stattfinden soll. Ziel ist es Ende 2014 einsatzklar zu sein. Die Helferinnen und Helfer werden dieses Jahr die Grund- und Fachdienstausbildung Betreuung besuchen. Dies findet hauptsächlich bei uns in Kernen an unseren Dienstabenden statt. Mindestens eine Helferin oder Helfer wird die Ausbildung zum Gruppenführer Betreuung an der DRK Landesschule besuchen.

Modul "Führung"

Mindeststärke: 3/2/1/6

  • 1 Arzt 
  • 2 Zugführer 
  • 2 Gruppenführer 
  • 1 Fahrer

Mindestausstattung:

  • Kombi

Optimale Stärke: 4/2/1/7

  • 1 Arzt 
  • 1 Verbandführer 
  • 2 Zugführer 
  • 2 Gruppenführer 
  • 1 Fahrer

Optimale Ausstattung:

  • ELW+Kombi

Aufgaben:

  • Sicherstellung der Kommunikation 
  • Unterstützung des medizinischen und organisatorischen Leiters 
  • Unterstützung bei der Erstellung der Patientendokumentation, sowie der Einsatzdokumentation 
  • Unterstützung beim Betrieb von Personenauskunftssystemen

Modul "Erstversorgung"

Mindeststärke: 1/8/9

  • 1 Gruppenführer 
  • 8 Helfer

Optimale Stärke: 1/2/6/9

  • 1 Arzt 
  • 2 Gruppenführer 
  • 6 Helfer

Mindestausstattung:

  • AW Land + Kombi oder GW E + Kombi 

Optimale Ausstattung:

  • AW Land + 2 Kombi oder GW E + 2 Kombi

ES: min. 0/1/8/9

Aufgaben:

  • Versorgung von mind. 10 Patienten 
  • Einrichtung von Strukturen zurPatientenbehandlung in der Patientenablage 
  • Registrierung und Dokumentation

Modul "Transport"

Mindeststärke: 0/4/4

  • 4 Helfer 

Optimale Stärke: 0/6/6

  • 6 Helfer 

Mindestausstattung:

  • 2 KTW oder GRTW 

Optimale Ausstattung:

  • 3 KTW

Aufgaben:

  • Transport von mind. 4 Patienten liegend zu transportieren
  • verbringt Patienten vom Einsatzort in die jeweils zugewiesenen Kliniken
  • transportiert betroffene zum vorgegebenen Zielort
  • stellt die medizinische Betreuung auf der Fahrt sicher
  • ist in der Lage eine größere Anzahl von Betroffenen zu transportieren
  • ist in der Lage einen Rettungsmittelhalteplatz zu betreiben

Modul "Betreuung und Logistik"

Mindeststärke: 1/8/9

  • 1 Gruppenführer 
  • 8 Helfer 

Optimale Stärke: 1/8/9

  • 1 Gruppenführer 
  • 8 Helfer 

Mindestausstattung:

Optimale Ausstattung:

Aufgaben:

  • Versorgung und Betreuung von 100 Personen (gesamte Einheit 500) mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern 
  • Verpflegung und vorübergehende Unterbringung 
  • Sicherung der sozialen Belange 
  • Logistische Unterstützung der anderen Leistungsmodule

Modul "Technik und Sicherheit"

Mindeststärke: 1/3/4

  • 1 Gruppenführer 
  • 3 Helfer 

Optimale Stärke: 1/3/4

  • 1 Gruppenführer 
  • 3 Helfer 

Mindestausstattung:

  • Fahrzeug TuS 

Optimale Ausstattung:

  • Fahrzeug TuS

Aufgaben:

  • Technische Absicherung 
  • Verrichten handwerklich- technischer (z.B. Unterstützung beim Zeltaufbau) 
  • Errichtung und Betrieb von technischem Gerät 
  • Mitwirkung bei Logistikaufgaben der anderen Leistungsmodule 
  • Fachberatung der anderen Leistungsmodule